Freitag, 26. Oktober 2012

Willkommen

auf Lichtsucher.com, meinem alten neuen Blog. 
Wozu? Erst einmal aus Spaß am Schreiben und Rumalbern im Netz. Dann natürlich, weil die Fotografie nur eines von meinen Interessen ist. Es gibt weltweit unglaublich viele Blogs und täglich kommen hunderte, wenn nicht tausende hinzu. Prima: da fällt einer wie meiner nicht weiter auf. Oder lesen Sie Blogs? Ernsthaft? Ich nicht. Jedenfalls selten und vor allem dann nicht, wenn viel Text drauf steht.

Was kann man hier sehen und lesen?

Alles über die Dinge, die mich wirklich faszinieren. In die ich Zeit investiere, die andere Mitmenschen sicher für Besseres verwenden würden. Surrealistische Malerei- Eigenproduktionen kann man an den Wänden unseres Hauses erschauernd betrachten, frühmittelalterliche Geschichte von der Völkerwanderung bis zu den Ottonen, Science Fiction in allen Variationen, vor allem Bücher von Philip K. Dick bis (ganz  trivial) Perry Rhodan, Technik (vom Computer über Kameras bis zu Smartphones) und Astronomie.

Worüber gibts nix oder Abfälliges zu lesen?

Alles was mich nicht interessiert oder nur aufregt. Zunächst: sämtliche Spielarten des Sports, insbesondere alle jene Marketing- Veranstaltungen, die mit sportlichem Wettkampf im positiven Sinne nichts mehr zu tun haben: GoKart-Rennen a la Vettel und Schuhmacher, Wrestling-Werbeselbstläufer a la Klitschko und Mitprügler, unter Aphasie leidende Rasenkasper (treten meist im Elferpack, wie Warsteiner-Kisten auf) und andere Geldscheinzähler jeder Couleur. Dann: Politik oder was armselige Qualitätsjournalisten dafür halten.
Ich frage mich manchmal, wieso ich den Spiegel noch lese- wahrscheinlich blanker Masochismus. Gut dass wir die Tageszeitung vor vier Jahren abbestellt haben, das einzig Authentische, wenn auch nicht immer ehrlich Gemeinte waren die Todesanzeigen.
Privatfernsehen und öffentlich-rechtliche Nachahmer. Qualität ist seit Tutti Frutti (der einzig wahre Grund, warum sich zu DDR- Zeiten schon Antennengemeinschaften gebildet haben) leider selten geworden.